Vision

Zuversicht entscheidet:
Michael Pachleitner, CEO

Michael Pachleitner übernahm von seinem Vater im Jahr 1984 eine kleine Optikfirma. Seither hat er sie kontinuierlich zur MPG mit aktuell etwa 900 Mitarbeitern aufgebaut. „In meinen Augen sind Weitblick und Zuversicht das Wichtigste. Die Branche verändert sich. Man muss immer den richtigen Instinkt beweisen, um erfolgreich wachsen zu können.“ Dass er diesen auch Jahrzehnte später noch hat, beweist seine Auszeichnung zum „Entrepreneur of the Year 2017“. „Eine große Ehre“, meint Michael Pachleitner, „der Verdienst dafür gebührt aber dem ganzen Team.“ Dazu gehört auch seine Frau Denise, mit der er seit 2012 verheiratet ist und die ebenfalls im Unternehmen aktiv ist. Und auch eine weitere seiner Leidenschaften zeigt sich in der Grazer Firmenzentrale: Im Foyer des MP09 ist ein Modell seiner Vintage-Car-Sammlung ausgestellt. Die sind allerdings nicht nur zum Anschauen da. Denn Michael Pachleitner fährt sie auch. Leidenschaftlich gerne nimmt er an Oldtimer-Rallyes Teil. „Man darf den Wettbewerb nicht scheuen. Wer nicht in jeder Situation schnell und wendig ist, kann nicht gewinnen.“

Geboren für Eyewear:
Alessia Vedovato, Product Development

Alessia stammt aus Padua, dem Zentrum der italienischen Eyewear-Branche. Brillen, Design und Mode nimmt man dort praktisch mit der Atemluft auf. „Außerdem trage ich seit meinem 5. Lebensjahr selbst Brillen, verstehe also den medizinischen Nutzen. Aber ich habe auch ein Auge für das Schöne.“ Und das ist in der Optikbranche sehr gefragt. Nach mehreren Jahren in Padua und Paris ist die MPG Graz ihre dritte Station. Anfangs arbeitet sie hier als Product Manager für RedBull SPECT. Mittlerweile ist sie Teamleader der Produktentwicklung und Product Manager der Marke Jérôme Boateng. Routinetätigkeiten gibt es hier nicht. Man muss auf alles vorbereitet sein. Doch mit viel Flexibilität und Präzision stellt sich Alessia jeder Herausforderung. Am wichtigsten ist ihr jedoch der Zusammenhalt und die positive Stimmung im Team. „Wenn eine neue Kollektion dann fertig ist, ist es für uns jedes Mal wie die Geburt eines Babys.“

Mit vollem Einsatz nach oben:
Dietmar Hermus, CSO

Als der 17-jährige Dietmar 1992 als Auszubildender in der MPG anfängt, ist er erst Mitarbeiter Nummer 13. Doch das sollte ihm Glück bringen. Nicht nur, weil Eyewear für ihn ein ganz persönliches Anliegen ist. „Ich habe über 9 Dioptrien und musste Brillen tragen, die so dick waren wie eine Lupe. Durch meine vielen sportlichen Aktivitäten wurden sie aber ständig beschädigt. Bei meinem Eintritt in die Firma fand ich es daher praktisch, das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden zu können.“ Ihm wurde jedoch schnell bewusst, dass man in einem wachsenden Unternehmen mit persönlichem Engagement viel erreichen kann. Mittlerweile hat er sich zum CSO der Abteilung Brillen & Sonnenbrillen und Geschäftsführer hochgearbeitet, hat selbst 48 Mitarbeiter in seiner Abteilung und verwaltet Millionenbudgets. Die dicken Brillen hat er mittlerweile gegen Kontaktlinsen getauscht. Darum ging dem aktuellen Kapitän der MPG-Mannschaft beim Fußballspielen nur noch das linke Kreuzband kaputt. „Aber man muss eben bei allem, was man tut, mit vollem Einsatz dabei sein.“

Kristallklare Ziele:
Doris Urnauer, Qualitätssicherung AOTG

Wenn beide Elternteile über viele Jahrzehnte im Glasbereich arbeiten, wird der eigene Berufswunsch recht klar. Bei Swarovski absolvierte Doris zunächst eine Ausbildung zur Feinoptikerin. Danach lernte sie mehr als drei Jahrzehnte lang bei Essilor alles über Brillenglas, bevor sie zur AOTG in Guntramsdorf stieß. Das prüfende Auge hat sie immer dabei. „Jedes Brillenglas unterliegt schließlich meiner Qualitätskontrolle.“ Langweilig wird ihr in ihrem Job nie. „Ich sehe sogar nach 35 Jahren noch Dinge, die neu für mich sind. Aber ich stelle mich gerne jeder Herausforderung.“ Auch ihre Schwester Karin ist nach Engagements bei Essilor, Rodenstock, Zeiss und Bausch & Lomb seit 2013 bei der AOTG. „Unsere gesamte Familie liebt nicht nur Glas, wir alle leben es.“